Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Masaro Media – Inhaber Andy Massarik
Stand: März 2026
§ 1 Geltungsbereich, Kundenkreis, Begriffe
- Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Masaro Media, Inhaber Andy Massarik („Auftragnehmer“) und dem jeweiligen Kunden („Auftraggeber“) über Leistungen insbesondere in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Hosting, Betrieb, Wartung, Kundenportal, Domains, E-Mail-Dienste/Transaktionsmails, Beratung, SEO/Performance-Analysen sowie Schnittstellen- und Automationsleistungen.
- Diese AGB gelten für Verbraucher (§ 13 BGB) und Unternehmer (§ 14 BGB). Abweichungen gelten nur, wenn sie ausdrücklich geregelt sind.
- Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung in Textform (z. B. E-Mail) ausdrücklich zu.
- Textform bedeutet mindestens E-Mail oder Nachricht im Kundenportal.
§ 2 Vertragsschluss
- Angebote sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet.
- Ein Vertrag kommt zustande durch (a) Auftragsbestätigung (E-Mail genügt), (b) Annahme über Kundenportal/Checkout oder (c) Beginn der Leistungserbringung.
§ 3 Leistungsumfang, Drittanbieter, Subunternehmer
- Umfang und Inhalte ergeben sich aus Angebot/Auftrag/Leistungsbeschreibung. Zeitpläne sind Planwerte, sofern nicht ausdrücklich Fixtermine vereinbart sind.
- Der Auftragnehmer darf zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer einsetzen.
- Soweit Leistungen auf Drittanbietern beruhen (z. B. Google Cloud/Firebase, Domain-Registrar, Stripe, Resend), gelten deren Bedingungen ergänzend. Verfügbarkeit/Änderungen dieser Anbieter liegen außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers.
§ 4 Mitwirkung, Inhalte, Rechte Dritter
- Der Auftraggeber stellt Inhalte, Zugänge, Freigaben und erforderliche Informationen rechtzeitig bereit.
- Verzögerungen aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung verlängern Fristen angemessen. Mehraufwand kann berechnet werden, sofern er nicht vom Auftragnehmer zu vertreten ist.
- Der Auftraggeber sichert zu, dass bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Daten) keine Rechte Dritter verletzen und die erforderlichen Nutzungsrechte vorliegen.
§ 5 Change Requests (Änderungen nach Auftrag)
- Änderungen/Erweiterungen nach Beauftragung („Change Requests“) sind zusätzlich zu vergüten, sofern sie nicht vom ursprünglichen Leistungsumfang umfasst sind.
- Abrechnung erfolgt nach Vereinbarung (Pauschale, Meilenstein, Time & Material). Aufwandsschätzungen sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart.
§ 6 Vergütung, Fälligkeit, Verzug, Zurückbehaltungsrecht
- Es gelten die vereinbarten Preise, netto zzgl. USt, sofern nicht ausdrücklich Bruttopreise ausgewiesen sind.
- Rechnungen sind binnen 14 Tagen fällig, sofern nichts anderes vereinbart.
- Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, erforderliche Mahn- und Rechtsverfolgungskosten geltend zu machen.
- Der Auftragnehmer darf bei erheblichem Zahlungsverzug nach vorheriger Ankündigung Leistungen zurückhalten und Zugänge (z. B. Kundenportal/Hosting) vorübergehend sperren, soweit dies verhältnismäßig ist.
§ 7 Abnahme (nur bei Werkleistungen)
- Werkleistungen (z. B. Website, Feature, Design) werden nach Fertigstellung zur Prüfung bereitgestellt.
- Der Auftraggeber prüft innerhalb von 10 Werktagen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Abnahme und keine Mängelanzeige in Textform, gilt die Leistung als abgenommen.
- Unwesentliche Mängel hindern die Abnahme nicht; sie werden innerhalb angemessener Frist behoben.
- Livegang/Produktivschaltung auf Wunsch des Auftraggebers gilt als Abnahme, sofern keine wesentlichen Mängel binnen 5 Werktagen gemeldet werden.
§ 8 Nutzungsrechte, Quellcode, Herausgabe
- Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.
- Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber die für den Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Ergebnissen, soweit im Angebot/Auftrag geregelt.
- Quellcode / Repositories / Build-Pipelines / Infrastruktur-Definitionen (IaC) werden nur herausgegeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist (z. B. als Bestandteil des Auftrags oder gegen gesonderte Auslöse). Ohne Vereinbarung besteht kein Anspruch auf Herausgabe.
- Wiederverwendbare Bausteine, Libraries, interne Tools, Templates und Methoden verbleiben beim Auftragnehmer; der Auftraggeber erhält ein Nutzungsrecht, soweit dies für den Betrieb der vereinbarten Leistung erforderlich ist.
- Open-Source-Komponenten unterliegen ihren jeweiligen Lizenzen.
- Der Auftragnehmer darf den Auftraggeber als Referenz nennen (Name/Logo/Screenshot), sofern der Auftraggeber nicht widerspricht.
§ 9 Hosting, Betrieb, Verfügbarkeit, Wartung
- Hosting/Betrieb richten sich nach Leistungsbeschreibung/Paket.
- Kein Anspruch auf unterbrechungsfreie Verfügbarkeit. Sofern vereinbart, wird eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel angestrebt (ausgenommen Wartung, höhere Gewalt, Drittanbieter-Störungen).
- Wartungsfenster (z. B. Sicherheitsupdates) sind zulässig und werden nach Möglichkeit angekündigt.
- Rechtliche Inhalte (Impressum/Datenschutz/AGB/Pflichtinformationen) verantwortet der Auftraggeber; Vorlagen des Auftragnehmers sind keine Rechtsberatung.
§ 10 Laufzeiten für laufende Leistungen (Hosting/Wartung/Portal)
- Für laufende Leistungen gelten die im Angebot/Paket genannten Laufzeiten und Kündigungsfristen.
- Es können insbesondere folgende Modelle vereinbart werden:
- Monatlich kündbar (Kündigung zum Monatsende, Frist gemäß Angebot/Paket).
- Mindestlaufzeit von 12 oder 24 Monaten mit Preisnachlass; danach monatlich kündbar.
- Sofern nichts anderes vereinbart ist, gilt: Kündigung mit 4 Wochen zum Monatsende.
§ 11 Datensicherung, Datenexport, Löschung
- Backup-Umfang und -Turnus richten sich nach Paket/Leistungsbeschreibung.
- Der Auftraggeber bleibt verantwortlich, eigene Sicherungen vorzuhalten, soweit zumutbar (insbesondere Inhalte/Assets, die er selbst bereitstellt oder verwaltet).
- Nach Vertragsende kann der Auftraggeber innerhalb von 30 Tagen einen Datenexport anfordern, soweit technisch möglich und vereinbart. Danach kann gelöscht werden, sofern keine gesetzlichen Pflichten entgegenstehen.
§ 12 Kundenportal-Nutzung
- Das Kundenportal dient Projektverwaltung, Kommunikation, Dokumentenbereitstellung sowie ggf. Freigaben/Abnahmen.
- Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln; Missbrauch (z. B. automatisierte Massenanfragen, Angriffe, Reverse Engineering) ist untersagt.
- Bei Sicherheitsrisiken, Missbrauch oder erheblichem Zahlungsverzug kann der Zugang verhältnismäßig gesperrt werden.
- Uploads dürfen keine Rechte Dritter verletzen.
§ 13 Gewährleistung / Mängel
- Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
- Für Unternehmer gilt die gesetzliche Mängelhaftung mit folgenden Ergänzungen:
- Mängel sind in Textform mit nachvollziehbarer Beschreibung zu melden.
- Vorrangig erfolgt Nacherfüllung.
- Keine Mängel sind insbesondere Störungen durch Drittanbieter, Eingriffe des Auftraggebers/Dritter oder Abweichungen aufgrund fehlender Mitwirkung.
§ 14 Haftung
- Unbeschränkte Haftung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
- Keine Garantie für Rankings/Traffic/Umsatz oder dauerhafte Drittanbieter-Verfügbarkeit.
- Haftung für Datenverlust nur, soweit ein vereinbartes Backup den Schaden verhindert hätte und im Rahmen der Haftungsregeln.
§ 15 Freistellung (Rechte Dritter)
Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei (inkl. angemessener Rechtsverfolgungskosten), die aus vom Auftraggeber gelieferten Inhalten oder Weisungen resultieren.
§ 16 Vertraulichkeit
Beide Parteien wahren Vertraulichkeit über interne Informationen, Zugänge, Preise, Quellcode, Kundendaten – auch nach Vertragsende.
§ 17 Laufzeit, Kündigung, Sperrung
- Projektverträge enden mit Leistungserbringung und Zahlung.
- Laufende Leistungen enden durch Kündigung nach § 10 oder Ablauf einer vereinbarten Mindestlaufzeit.
- Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (z. B. erheblicher Vertragsverstoß, wiederholter Zahlungsverzug, Sicherheitsmissbrauch).
§ 18 Datenschutz / AVV
Es gilt die Datenschutzerklärung. Bei Auftragsverarbeitung wird ein AVV nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
§ 19 Schlussbestimmungen
- Es gilt deutsches Recht. Für Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur, soweit zwingende Verbraucherschutzvorschriften nicht entgegenstehen.
- Gerichtsstand für Unternehmer ist Blankenburg (Harz). Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
- Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.